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Die Geschichte zweier Brüder,
eine Geschichte zweier Welten.

Mehr Informationen über DZ (PDF-Datei)

ISBN 978-3-7099-7084-3 | 378 Seiten | erschienen im HAYMONVerlag | 22,90 EU, als Ebook für 9,99 EU




"Wir kommen aus der Unendlichkeit, deswegen sehnen wir uns nach ihr, heißt es bei Selim Özdogan an anderer Stelle. Vielleicht ist es diese Sehnsucht, die uns träumen, singen, lieben, verzweifeln oder Drogen nehmen lässt. Und die sich auch immer wieder in seinen Geschichten, Texten und Romanen wiederfinden lässt.

Auf der Suche in DZ geht es um mehr als Drogen, ihre Wirkungen, ihre Verlockungen, ihre Grenzen, ihre Endlosigkeiten und ihre Gefahren. Denn um seinen Bruder zu finden, muss Ziggy nicht nur immer tiefer in Chatrooms und Foren, in die Welt der illegalen Substanzen eindringen. Er muss auch seine Gewohnheiten und Sicherheiten überdenken, andere Blickwinkel nutzen und andere Sichtweisen gewinnen. Gleichzeitig taucht in der DZ eine neue Droge auf, die neue Einblicke und vielleicht neue Einsichten verspricht. Und dies bleibt auch für Damian nicht ohne Folgen.

Es beginnt eine Suche, an deren Ende alles stehen könnte. Oder alles verloren sein könnte. Wenn es denn etwas zu verlieren gibt.

Wie so oft kann man die Bücher von Selim Özdogan auf verschiedene Weisen lesen. Dieses zum Beispiel als Buch über Drogen. Oder über Familienbande. Oder über Partnerschaften, Liebe und Träume, oder über Wahn und den Vorstellungen davon. Über Ideen, die sich in vielen Religionen wiederfinden lassen. Über Klang, Musik und deren Wirkungen. Oder einfach als wundervolle Geschichte, die in warmen Worten und Farben einen Klang, eine Musik beschreibt, zu fassen versucht, die jeder anders hört, die aber jeder hört und damit die Individualität eins werden lässt."

Björn Schwede, Testleser

"Beim Rückblick auf den Text habe ich das Gefühl von ganz viel Arbeit, Recherche etc. bezogen auf ganz unterschiedliche Themen (Drogen, Träume, Familie, Liebe, Eltern, Geschwister, Politik, Geld, Europa etc.), die aber fast beiläufig mit leichter Hand behandelt werden. Und da ist so viel Offenheit, Verletzbarkeit, Wünsche, Vorstellungen, Vertrauen, Liebe, Sex. Wahnsinn, so etwas aneinander und ineinander verarbeiten/verweben zu können. Chapeau!!"

Sigrid Kley, Testleserin

"Einen ersten Aha-Effekt, also das erste Mal, dass ich durch die Seite gefallen bin, war die Beschreibung des ersten wmk-Trips. Von da an bin ich immer mehr reingekommen. Die übersetzten Passagen des Abagobye-Textes finde ich sehr sehr gelungen. Ich finde, damit ist ein wunderschöner Mythos entstanden. Am Ende mag ich an DZ vor allem die Gedanken zu Liebe, Tod, Sprache und Glück. Die Hülle der Geschichte mit der Welt in der Zukunft und dem Fokus auf den Drogen hat es mir anfangs aber nicht leicht gemacht, dahinter zu kommen."

Martin Wever, Testleser

"Generell fand ich gut, dass das Ende und das Buch irgendwie zum Denken anregt, Träume, Geschichten, Leben ... was ist da eigentlich was, was ist wahr ... Geschichten entstehen, werden wirklich durch das Erzählen, wenn man sie immer wieder erzählt, werden sie zu Leben, zur Realität, obwohl sie nie passiert sind ... Parallelwelten, Träume, Wachträume!? [...] Die Stelle war ein Wachrüttler und ich war gefesselt, entsetzt und beglückt zugleich und war gespannt - was kommt jetzt? Warum gefesselt und entsetzt, kann man sich ja denken, aber beglückt? ... Beglückt deshalb, da mich Wendungen, die nicht vorherzusehen sind begeistern, auch wenn man damit hadert, dass es nicht das ist, was man wollte ..."

Stefan Göthel, Testleser

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Es geht um Sprache, um Melodie, um Rhythmus, um eine Reise in Grenzgebiete und um das Lied, das man in seinem Inneren hören kann. Wenn man leise ist. Wenn man laut ist. Wenn man traurig ist. Wenn man glücklich ist.

Es geht auch darum, dass man das Lied in seinem Inneren manchmal nicht mehr hören kann. Nicht mal, wenn man ganz leise ist. Wohin kann man dann noch gehen? Wem kann man dann noch zuhören? Welche Worte helfen?

Droge ist nur ein Wort. Emotional besetzt und stigmatisiert. Es geht hier nicht ums Feiern und Betäuben, um Exzesse und Kater. Erliege nicht der Magie der Geschichte, heißt es in dem Buch. Lass dir keinen erzählen, alles klingt immer besser wenn sie es einem erzählen, heißt es in dem den Roman vorangestellten Motto.

Es passiert etwas, immer. Etwas, das man nicht sehen kann. Und nicht schreiben. Das ist nicht zwischen den Zeilen. Das liegt weit dahinter und berührt an Stellen, wo man zu selten berührt wird. Das ist das, was mich interessiert. Dorthin zielen alle diese Sätze.

Selim Özdogan

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Selim Özdogan spricht mit Boris Hoepf und Georg Hasibeder über DZ:
die Hintergründe, sein Schreiben, das Internet, Recherchen, Mythen, Drogen, Inspiration, Überwachung und dieses Ding, das aus der Erde hochwächst.

Die Kapitel der stetig wachsenden | Youtube-Playlist: 

Dunkelziffer, Vertrauen, Der Freiraum meiner Lunge, Und Noon, Wahrnehmungsveränderungen, Alternative Realität, Schöpfungsprozess, Schöpfungsmythos, Celia #1, Celia #2, Ich bin doch nicht verrückt, Recherche und Seifenoper, Entgrenzung und Kreativität, Die Gedanken sind frei, Arbeit und Spiel, Jah gave me song to sing, Das Versteck der Faszination

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